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Burnout soll als Berufskrankheit anerkannt werden (Der Bund, 13.02.2019)

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Leidet jemand wegen seiner Arbeit an Erschöpfungszuständen, soll die Unfallversicherung eingreifen und den Arbeitgeber in die Pflicht nehmen.

Wer sich monate- oder jahrelang im Teufelskreis aus Überarbeitung und Überforderung bewegt, landet in einem emotionalen, geistigen und körperlichen Erschöpfungszustand, genannt Burnout. Foto: Keystone

Jeder vierte Erwerbstätige in der Schweiz hat Stress am Arbeitsplatz und fühlt sich erschöpft. Laut dem Stress-Monitoring 2018 der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz werden 27 Prozent der Arbeitnehmer hat über ihre Ressourcen hinaus belastet. Gar 30 Prozent fühlen sich emotional erschöpft. Wer sich monate- oder jahrelang im Teufelskreis aus Überarbeitung und Überforderung bewegt, landet in einem emotionalen, geistigen und körperlichen Erschöpfungszustand, genannt Burnout. 

Allerdings ist Burnout heute weder eine medizinische Diagnose noch eine anerkannte Krankheit. Häufig wird bei den Betroffenen eine Erschöpfungsdepression diagnostiziert. Doch nun soll das Burnout-Syndrom als Berufskrankheit anerkannt werden. Dies fordert der Walliser SP-Nationalrat Mathias Reynard mit einer parlamentarischen Initiative, die am Freitag in der Gesundheitskommission des Nationalrats behandelt wird. 

Jährlicher Schaden von 6,5 Milliarden

Mit der Anerkennung von Burnout als Berufskrankheit könnten Betroffene besser behandelt, die Prävention verstärkt und der berufliche Wiedereinstieg erleichtert werden, so Reynard. Er verweist auf Studien, die belegten, dass der von den Erwerbstätigen empfundene Stress stetig grösser werde. Eine Ursache sei der Wandel in der Arbeitswelt und die veränderten Produktionsmethoden. Das Risiko für ein Burnout sei in den Berufen des Dienstleistungssektors am höchsten. 
Reynard verweist auch auf den wirtschaftlichen Schaden, der durch Burnout-Fälle entsteht. Dieser beträgt laut Gesundheitsförderung Schweiz jährlich 6,5 Milliarden Franken, was 1 Prozent des Bruttoinlandproduktes entspricht. Einberechnet sind die Kosten für krankheitsbedingte Arbeitsausfälle sowie das nicht ausgeschöpfte Potenzial der Betroffenen.

Arbeitsmedizinerin Brigitta Danuser würde eine Anerkennung des Burnout-Syndroms begrüssen. Denn wäre Burnout explizit auf der Liste der Berufskrankheiten, müssten Arbeitgeber mehr zur Prävention von Stress am Arbeitsplatz unternehmen, sagt Danuser. Für die Betroffenen selbst hätte die Anerkennung den Vorteil, dass die Unfallversicherung die Behandlungskosten übernehmen und keine Franchise bezahlt werden müsste. 

Arbeitsmedizinerin: «Das wird etwas bewirken»
Wenn zudem Burnout-Fälle in einem Betrieb gehäuft aufträten, müsste die Versicherung den Ursachen nachgehen und sie könnte den Arbeitgeber auffordern, Massnahmen gegen die hohe Arbeitsbelastung zu ergreifen. «Nur schon, wenn die Versicherung entsprechende Abklärungen in einer Firma macht, wird das eine Wirkung haben», sagt Danuser. Sie ist ordentliche Professorin für Arbeitsmedizin im Zentrum Unisanté in Lausanne und ehemalige Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin. Sie sei an ihrem Institut immer wieder mit Burnout-Patienten konfrontiert. Diese arbeiteten fast immer im Dienstleistungsbereich. 

Obwohl Burnout in der Schweiz weit verbreitet ist, rechnet Danuser nicht damit, dass viele Fälle als Berufskrankheit anerkannt würden. Denn die gesetzliche Hürde ist hoch. So muss eine Krankheit zu mehr als 50 Prozent von der beruflichen Tätigkeit herrühren. Bis heute sei in der Schweiz noch nie eine psychische Krankheit als berufsbedingt anerkannt worden. Eine Anerkennung als Berufskrankheit würde vorab bedingen, dass Burnout als medizinische Diagnose gilt, also einen eigenen medizinischen Code erhält.

Auch der Psychologe Niklas Baer befürwortet eine Anerkennung von Burnout als Berufskrankheit. Damit erhielte das Thema psychischer Erkrankungen mehr Gewicht und die Betroffenen würden weniger stigmatisiert. Beim Burnout werde die Schwierigkeit allerdings darin bestehen, die berufsbedingten Faktoren und die anderen Ursachen auseinander zu halten, sagt Baer. Er ist Leiter der Fachstelle Psychiatrische Rehabilitation an der Psychiatrie Baselland und hat an verschiedenen Studien zur Arbeitsintegration psychisch Kranker mitgewirkt. 

Arbeitgeber gegen Anerkennung
Die Anerkennung als Berufskrankheit sei nicht der richtige Weg, sagt hingegen Martin Kaiser vom Arbeitgeberverband. Beim Burnout handle es sich um ein ernst zunehmendes Phänomen, dahinter stünden aber verschiedene Diagnosen. Häufig liege die Ursache nicht nur in der beruflichen Tätigkeit, sondern es gebe auch andere Gründe, etwa private. So oder so seien die Arbeitgeber gefordert, die Situation am Arbeitsplatz möglichst früh zu erkennen, um mit geeigneten Massnahmen einen Zusammenbruch zu vermeiden. Gelinge dies nicht, müssten Betroffene professionell begleitet und bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz gut unterstützt werden. 

Die Berufskrankheiten sind im Unfallversicherungsgesetz geregelt. Es sind dies Krankheiten, «die bei der beruflichen Tätigkeit ausschliesslich oder vorwiegend durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht worden sind». Die schädigenden Stoffe und arbeitsbedingten Erkrankungen sind in einer Verordnung aufgelistet. Unter den Listenkrankheiten figuriert zum Beispiel die Staublunge. 

Eine Krankheit kann aber auch als Berufskrankheit diagnostiziert werden, wenn sie nicht explizit aufgelistet ist. Solche berufsassoziierten Gesundheitsstörungen können Erkrankungen des Bewegungsapparates oder Beschwerden wie Schlaflosigkeit oder Stress sein. Weil es dafür meist verschiedene Ursachen gibt, besteht heute kaum Aussicht auf Anerkennung als Berufskrankheit. (Redaktion Tamedia)

Erstellt: 13.02.2019, 20:38 Uhr


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Andreas Fuchs-Willkommen in meiner Praxis

Praxis für Kurzzeitberatung und Hypnotherapie für Erwachsene & Jugendliche

Andreas Fuchs

Andreas Fuchs

Sie finden Unterstützung in akuten Lebenskrisen oder Beratung bei Schwierigkeiten und Herausforderungen im Alltag.

Eine rasche und langfristige Stärkung Ihrer psychischen Gesundheit steht im Vordergrund. Ich begleite Sie dabei, sich neu zu orientieren, auf einen richtigen Kurs zu kommen und das eigene verborgene Potential zu finden. Innere Suchprozesse werden angeregt und daraus tragfähige Lösungen erarbeitet. Das Ziel ist, diese im täglichen Leben fest zu verankern, damit Sie aktuellen und zukünftigen Belastungen besser gewachsen sind.

 

Praxis für Kurzzeitberatung und Hypnotherapie Andreas Fuchs

Systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapeut ZSB. Klinischer Hypnosetherapeut nach Milton Erickson MEI. Langjährige Tätigkeit in der ambulanten Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und in der ambulanten Suchtbehandlung. 

Kontakt

Praxis für Kurzzeitberatung und Hypnotherapie

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Seidenweg 63
3012 Bern

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info@andreasfuchs.ch
andreasfuchs.ch 

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Der Workaholic ist tot – Erfolg ist nur eine Konsequenz aus einem guten, ausgeglichenen Leben

Veröffentlicht am 18. Dezember 2018 auf Linkedin

Bjoern Waide

Das Boarding ist abgeschlossen, der Kapitän nuschelt einige Worte durch den Lautsprecher, gleich folgen die Sicherheitshinweise – spätestens jetzt klappern die Tastaturen, werden letzte Telefonate vor Abflug geführt, Bücher aufgeschlagen oder die Augen geschlossen. Verständlich, da die Sicherheitshinweise nun wirklich keinen Neuigkeitswert bieten, und doch schade, da in ihnen eine profane und zugleich elementare Wahrheit versteckt ist, die insbesondere all jene Vielflieger und selbsternannte High-Performer allzu gerne vernachlässigen oder ignorieren. Es geht um die Atemmaske, die im Fall eines Druckverlustes von der Decke der Kabine herabfällt. Eindringlich warnt die Stimme vom Band, zuallererst selbst nach einer rettenden Atemmaske zu greifen, bevor man sich um andere Mitreisende und Kinder kümmert. Ein einleuchtender Hinweis: Wer selbst keine Luft mehr kriegt, der kann kaum anderen helfen.

Wir beuten uns aus, ohne eigentlich zu wissen wofür

In unserem beruflich-privaten Kontext schaffen wir es jedoch immer wieder, diese banale Wahrheit zu ignorieren. Wir beuten uns aus, ohne eigentlich zu wissen wofür. Wir rennen vermeintlichen Idealen nach, ohne kritisch zu prüfen, ob diese Ideale tatsächlich unsere eigenen Ideale sind. Wir denken an alle anderen, nur nicht an uns selbst – mit verheerenden Konsequenzen. Genau wie ein Unternehmen meist nur dann erfolgreich ist, wenn es eine klare Mission benennen kann, hinter der sich die Mitarbeiterschaft versammeln kann, so braucht auch der Mensch als Individuum etwas, das ihn antreibt, das ihn leitet, das der Grund ist, all die Mühen auf sich zu nehmen. Nennen wir dieses Ziel: „Ein gutes Leben“. Dann ist es genau das, was über allem Anderen, auch dem Beruflichen, steht.

Aktive Entscheidungen treffen anstatt als passive Manövriermasse durchs Leben zu treiben

Doch was ist das eigentlich, ein gutes Leben? Die Übersetzung dessen, was ein gutes Leben ausmacht, kann – ja muss – jeder selbst für sich übernehmen. Es ist das Privileg und gleichzeitig die Verantwortung unserer Zeit, dass wir uns selbst bewusst mit unseren Wünschen, Zielen und Träumen auseinandersetzen dürfen. Mag das Ergebnis eines solchen Reflexionsprozesses also höchst individuell ausfallen, so ist der Weg dorthin doch vergleichsweise standardisiert. Am Anfang steht die Frage: Was ist eigentlich wichtig in meinem Leben? Sich dieser Frage zu stellen, kostet nicht selten einiges an Mut und Überwindung, ist sie doch nur zu beantworten, wenn man für einen Moment Pause drückt, sich aus dem Zustand der Dauerberieselung und Alltagsroutine löst und sich per bewusster Entscheidung Raum für und mit sich selbst schafft. Es kann auch durchaus unbequem sein, sich solche elementaren Fragen zu stellen. Denn die kritische Bestandsaufnahme des eigenen Ichs kann auch unangenehme Eingeständnisse zu Tage fördern. Und doch ist die Selbstreflexion, die analytisch-kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen, die Grundlage, um darauf aufbauend aktiv Entscheidungen im Großen und Kleinen zu treffen anstatt als passive Manövriermasse durchs Leben zu treiben.

Effizienz darf immer nur ein Mittel zum Zweck sein, nie aber Selbstzweck

Am Ende eines solchen Reflexionsprozesses stehen häufig Widersprüche oder zumindest Spannungsfelder. Wie vereinbare ich beispielsweise meinen Wunsch nach beruflicher Anerkennung und herausfordernden Aufgaben mit meinem Wunsch, möglichst viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen? Vor solchen oder ähnlichen Herausforderungen stehen viele Menschen und genau an dieser Stelle kommt nun das ins Spiel, was häufig abschätzig als Selbstoptimierung gelabelt wird. Wer unterschiedlichste Interessen unter einen Hut bringen will, weil sie ihm allesamt ein wichtiges Anliegen sind, der muss an manchen Stellen Abläufe optimieren und effizient agieren. Der große Unterschied zu stumpfer Leistungsethik ist jedoch, dass die Effizienzsteigerung hier lediglich ein Mittel zum Zweck ist, jedoch nie ihr Selbstzweck. In gewisser Weise gilt: Man muss an manchen Stellen effizient agieren, um sich erwünschte Ineffizienzen oder Freiräume an anderer Stelle erlauben zu können. Ich selbst stehe beispielsweise morgens meist um 5:30 Uhr auf. Der Grund dafür ist einfach: Ich habe über die Jahre festgestellt, dass ich für mein eigenes Wohlergehen Zeit brauche, in der ich nur für mich selbst bin, in der ich lese, Sport mache, meditiere oder einfach nachdenke. Ich habe zwei Kinder, bin Geschäftsführer eines Unternehmens mit 30 Mitarbeitern und weiß, dass ich diese Zeit nur finde, wenn ich sie mir früh am Morgen nehme. Eine andere Entscheidung: Meine Tür steht den ganzen Tag für mein Team offen, doch meine Mittagspausen verbringe ich bewusst alleine, weil ich sie als Pausen verstehen will, als ein kurzes Zeitfenster, in dem ich Zeit nur für mich habe, meine Gedanken und Aufgaben sortieren kann, mich mit mir selbst auseinandersetzen kann. Das sind bloß persönliche Beispiele, die sich über Zeit aus der kritischen Auseinandersetzung mit meinen eigenen Bedürfnissen entwickelt haben. Bei anderen Menschen mag diese Selbstreflexion zu ganz anderen Ergebnissen führen – das ist gut und richtig. Oder anders gesagt: Es geht hier überhaupt nicht um richtig und falsch. Es geht nur darum, die Dinge bewusst zu tun, Entscheidungen im Wissen um seine eigenen Bedürfnisse zu treffen anstatt sich von der vermeintlichen Erwartungshaltung anderer treiben zu lassen.

Erfolg ist letztlich die Konsequenz aus einem ausgeglichenen Leben

Und was hat das alles mit Karriere zu tun? Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass beruflicher Erfolg nur denjenigen blüht, die sich ohne Rücksicht auf ihr eigenes Befinden bedingungslos externen Anforderungen ausliefern, die bis tief in die Nacht arbeiten, sich selbst zerfleischen, um vermeintlichen Erwartungen gerecht zu werden. Ich glaube, dass das Gegenteil der Fall ist. Nicht nur Effizienz, sondern auch Karriere und Erfolg können nie Selbstzweck sein, sondern sind lediglich eine Konsequenz aus einem guten, ausgeglichenen Leben. Vielleicht ist eine erfolgreiche Karriere gar nichts weiter als ein Abfallprodukt aus einem Leben, das Tag für Tag Spaß und zufrieden macht. Doch der Weg dahin führt nicht über 80-Stunden-Wochen und eine maximale Durchökonomisierung der gesamten Lebensrealität. Erst recht in Zeiten, in denen reine Fachlichkeit zunehmend durch Künstliche Intelligenz und Automatisierung ersetzt wird, brauchen wir Persönlichkeiten, die neben vielfältigen Qualitäten vor allem auch Empathie und Rücksicht für ein immer vielfältigeres Arbeitsumfeld mitbringen.

Der Workaholic ist ein Relikt aus der vordigitalen Zeit

Doch wie wollen wir Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer nehmen, wenn wir nicht einmal auf unsere eigenen Bedürfnisse Rücksicht nehmen? Wie wollen wir Verantwortung für das Wohlergehen anderer tragen, wenn wir nicht einmal Verantwortung für unser eigenes Wohlergehen übernehmen? Der Workaholic, geprägt durch die Managergenerationen der alten BRD und heute mit hippem Anstrich in den Startup-Hochburgen zu finden, ist tot. Er ist nicht mehr zeitgemäß und existiert bloß noch als falsches Vorbild, als Relikt aus der vordigitalen Zeit, in der Viel tatsächlich Viel half. Es ist unser Privileg und unsere Verantwortung, dass wir Räume haben, um unsere vielfältigen Interessen zu erforschen und auszuleben. Damit das gelingt, braucht es jedoch ein wirkliches Selbstbewusstsein, im Wortsinne Bewusstsein für das Selbst, für eigene Bedürfnisse und Wünsche. Wenn uns das gelingt, wenn wir den Mut haben, uns selbst und unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen, dann kommen Erfolg oder Karriere als Konsequenz ganz von allein.

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Roland von Känel über Burnout (3. Seeklinik Brunnen Symposium)

Vortrag von Prof. Dr. med. Roland von Känel am 3. Seeklinik Brunnen Symposium vom 8. Juni 2017 NEURONALE UND ANDERE NETZWERKE Unsere kognitive Leistungsfähigkeit unterscheidet uns von anderen Lebewesen, denn die menschliche kommunikative Leistungsfähigkeit geht weit über die Sprache hinaus. Doch was, wenn genau dieser Vorteil die Quelle für Erkrankungen wie Burn-out, Depressionen oder Schlafstörungen sein kann?

Vortrag von Prof. Dr. med. Roland von Känel am 3. Seeklinik Brunnen Symposium vom 8. Juni 2017 NEURONALE UND ANDERE NETZWERKE Unsere kognitive Leistungsfähigkeit unterscheidet uns von anderen Lebewesen, denn die menschliche kommunikative Leistungsfähigkeit geht weit über die Sprache hinaus. Doch was, wenn genau dieser Vorteil die Quelle für Erkrankungen wie Burn-out, Depressionen oder Schlafstörungen sein kann?

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Burnout Protector Blog neu mit Index

Erleichtertes Auffinden der Blogbeiträge dank Index

Der Burnout Protector Blog wurde überarbeitet und neu mit einem Index ausgestattet. Der Index erleichtert interessierten Bloglesern das Auffinden, der für sie relevanten Themen.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen das Burnout Protector Team

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Wir gratulieren Roland von Känel zu seinem Stellenantritt

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Wir gratulieren Roland von Känel zu seinem Stellenantritt am Universitätsspital Zürich (Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik).

Unsere Kernkompetenzen sind die Abklärung und Behandlung von Menschen mit körperlichen Erkrankungen und Beschwerden, die durch eine psychische Erkrankung oder eine psychosoziale Belastungssituation (Stress) verursacht oder kompliziert werden.
— Prof. Dr. med. Roland von Känel Klinikdirektor

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NIGHTTIME VAGAL CARDIAC CONTROL AND PLASMA FIBRINOGEN LEVELS IN A POPULATION OF WORKING MEN AND WOMEN

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Nighttime Vagal Cardiac Control and Plasma Fibrinogen Levels in a Population of Working Men and Women

Roland von Kaenel, M.D., ∗ Julian F. Thayer, Ph.D.,†‡ and Joachim E. Fischer, M.D., M.Sc.‡

From the Department of General Internal Medicine, Bern University Hospital, Inselspital, and University of Bern, Bern, Switzerland; †Department of Psychology, Ohio State University, Columbus, OH; and Department of Public Health, Social and Preventive Medicine, Mannheim Medical Faculty, University of Heidelberg, Mannheim, Germany

Background: Elevated plasma fibrinogen levels have prospectively been associated with an increased risk of coronary artery disease in different populations. Plasma fibrinogen is a measure of systemic inflammation crucially involved in atherosclerosis. The vagus nerve curtails inflammation via a cholinergic antiinflammatory pathway. We hypothesized that lower vagal control of the heart relates to higher plasma fibrinogen levels.

Methods: Study participants were 559 employees (age 17–63 years; 89% men) of an airplane manufacturing plant in southern Germany. All subjects underwent medical examination, blood sampling, and 24-hour ambulatory heart rate recording while kept on their work routine. The root mean square of successive differences in RR intervals during the night period (nighttime RMSSD) was computed as the heart rate variability index of vagal function.

Results: After controlling for demographic, lifestyle, and medical factors, nighttime RMSSD explained 1.7% (P = 0.001), 0.8% (P = 0.033), and 7.8% (P = 0.007), respectively, of the variance in fibrinogen levels in all subjects, men, and women. Nighttime RMSSD and fibrinogen levels were stronger correlated in women than in men. In all workers, men, and women, respectively, there was a mean ± SEM increase of 0.41 ± 0.13 mg/dL, 0.28 ± 0.13 mg/dL, and 1.16 ± 0.41 mg/dL fibrinogen for each millisecond decrease in nighttime RMSSD.

Conclusions: Reduced vagal outflow to the heart correlated with elevated plasma fibrinogen levels independent of the established cardiovascular risk factors. This relationship seemed comparably stronger in women than men. Such an autonomic mechanism might contribute to the atherosclerotic process and its thrombotic complications.

Ann Noninvasive Electrocardiol 2009;14(2):176–184

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Kann ein einfacher Labortest vor Burnout warnen?

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Es gibt einzelne Studien, die zeigen, dass Burnoutpatienten (BO) im Schnitt ein etwas tieferes Cortisol haben, als NBOs, aber nicht so, dass es unter dem Normwert des Nornalen liegt. Es kommt auch darauf an, was man genau misst, Cortisol nach dem Aufwachen, Verlauf über den Tag, Arbeitstag vs. Freitag etc. Poolt man die Studien in einer Meta-Analyse, so kommt nichts raus (s. unten Danhof-Pont et all).

Aber es kann sicher Sinn machen, den Cortisolverlauf beim einzelnen Individuum zu messen, da die Verläufe mit mehr oder weniger BO korreliert sein könnten und so das Cortisol evtl frühzeitig auf BO Risiko hinweist.
— Prof. Dr. med. Roand von Känel

Die Symptome von Burnout können variabel sein. Eine Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, bei denen Stress eine Rolle spielt, kann daher manchmal schwierig sein. Eine aktuelle Studie von  Dr. Sonia Lupien und Robert-Paul Juster vom Centre for Studies on Human Stress des Louis-H. Lafontaine Hospitals und der University of Montreal in Kanada hat einen neuen Test für Burnout untersucht, der eine Diagnose erleichtern könnte:

„Unsere Hypothese war, dass gesunde Arbeitnehmer mit chronischem Stress und milden Symptomen von Burnout vermehrt physiologische Regulationsstörungen und einen niedrigeren Cortisolspiegel haben würden – ein Profil, das typisch für Burnout ist“, erklärt Juster, der erste Autor der Studie. Cortisol ist ein Stresshormon, das eine Rolle bei der Stressantwort des Körpers und dem natürlichen Tagesrhythmus des Menschen spielt. Patienten, die unter Depressionen leiden, haben oft einen erhöhten Cortisolspiegel, während er bei Burnout-Patienten meist niedrig ist. Zu viel Cortisol kann für die psychische und körperliche Gesundheit genauso schlecht sein wie zu wenig.

Chronischer Stress und ein Cortisolspiegel, der aus dem Gleichgewicht geraten ist, können eine Art Dominoeffekt auf biologische Systeme ausüben, die miteinander in Verbindung stehen. Als „allostatische Last“ bezeichnet man die physiologischen Probleme oder den „Verschleiß“, der dann in diesen Systemen auftritt, und der das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Störungen des Immunsystems erhöht. Wenn man verschiedene Faktoren wie Insulin, Zucker, Cholesterin, Blutdruck und Entzündungen untersucht, kann man einen Index für die allostatische Last errechnen und ihn dann benutzen, um Probleme zu erkennen, noch bevor sie sichtbar werden.

„Die Stärke des Modells der allostatischen Last liegt darin, dass es flexibel ist und zahlreiche biologische Systeme umfassen kann, die durch chronischen Stress strapaziert werden. Die Verwendung von Speichelproben und allgemein anerkannten Fragebögen ergänzt sich, sodass wir nicht nur die Empfänglichkeit für zum Beispiel Stoffwechselstörungen oder Herzerkrankungen messen können, sondern darüber hinaus auch die für psychische Probleme”, sagt Juster.

Diese erste Pilotstudie wurde an 30 Teilnehmern mittleren Alters durchgeführt. Die allostatische Last wurde durch Routine-Bluttests und zusätzlich durch Speichelproben bestimmt, die die Teilnehmer zu Hause sammelten, sowie während eines Stresstests im Labor. Außerdem füllten sie Fragebögen aus, mit denen ihr aktueller Stress sowie Symptome von Depression und Burnout quantifiziert wurden.

Die Untersuchung ist Teil eines grösseren Forschungsprogramms, das die Entwicklung einer personalisierten Medizin auf diesem Gebiet zum Ziel hat. Die personalisierte Medizin strebt die Anpassung der Behandlung an die Bedürfnisse des Einzelnen an. „Um individualisierte Ansätze bei Präventions- und Behandlungsstrategien stärker voranzutreiben, müssen wir die biologischen, psychologischen und sozialen Merkmale erforschen, die für eine Erkrankung charakteristisch sind“, sagt Lupien. „Bei Erkrankungen wie Burnout, wo wir keinen Konsens über diagnostische Kriterien haben, und wo es Überschneidungen mit Depressionssymptomen gibt, ist es unerlässlich mehr als eine Methode zur Analyse zu benutzen. Ein Merkmal, das für Burnout charakteristisch ist, scheint eine stark nachlassende Produktion des Stresshormons Cortisol zu sein sowie eine gestörte Regulation der physiologischen Mechanismen, die mit diesem Stresshormon interagieren.“

Kritisch anzumerken ist, dass Menschen mit Burnout häufig mit Antidepressiva behandelt werden, die den Cortisolspiegel senken. Wenn der Cortisolspiegel bereits niedriger ist, als er sein sollte, könnte diese Art der Behandlung einen therapeutischen Fehler darstellen. „Die Verwendung eines Indexes für die allostatische Last erlaubt Forschern und Ärzten einen Einblick, wie sehr chronischer Stress an einem Menschen zehrt. In Zukunft brauchen wir Untersuchungen, die Menschen über einen längeren Zeitraum beobachten, um festzustellen, ob dieses Profil aus niedrigem Cortisol und physiologischen Regulationsstörungen tatsächlich das Autogramm des Burnouts ist. Wenn ja, ist die Wissenschaft ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen gestressten Arbeitnehmern zu helfen, noch bevor sie einen Burnout haben“, sagt Juster. Zitiert aus: http://www.praxis-dr-shaw.de

Juster, Robert-Paul et al, "A clinical allostatic load index is associated with burnout symptoms and hypocortisolemic profiles in healthy workers", in: Psychoneuroendocrinology , Volume 36 , Issue 6 , 797 - 805.

Danhof-Pont MB1, van Veen T, Zitman FG., "Biomarkers in burnout: a systematic review", in: J Psychosom Res. 2011 Jun;70(6):505-24.



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Roland von Känel wird neuer Direktor der Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik am Universitätsspital Zürich

UniversitätsSpital Zürich mit Forschungspartnern Universität Zürich und ETH Zürich Foto: UniversitätsSpital Zürich

UniversitätsSpital Zürich mit Forschungspartnern Universität Zürich und ETH Zürich
Foto: UniversitätsSpital Zürich

Roland von Känel wird neuer Direktor der Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik

Der Spitalrat des UniversitätsSpitals Zürich hat in seiner Sitzung vom 5. Juli 2017 Prof. Dr. med. Roland von Känel zum Direktor der Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik ernannt. Roland von Känel folgt auf Prof. Dr. med. Ulrich Schnyder, der altershalber in den Ruhestand tritt.

Prof. Dr. Roland von Känel studierte Humanmedizin an der Universität Bern, an der er 1992 zum Doktor der Medizin promoviert wurde. 1999 erlangte er den Facharzttitel. Von 1999 bis 2001 weilte er als «Postdoctoral Fellow» und «Postgraduate Researcher» an der University of California San Diego (USA). 2001 bis 2002 arbeitete er als Oberarzt in der Psychiatrischen Poliklinik des UniversitätsSpitals Zürich, und von 2001 bis 2003 an der Zürcher Höhenklinik Davos. Parallel dazu hatte er die Co-Leitung des verhaltensmedizinischen Labors am Institut für Verhaltenswissenschaft der ETH Zürich inne. 2004 wurde Roland von Känel von der Universität Bern zum ausserordentlichen Professor für Somato-Psychosoziale Medizin ernannt und Chefarzt für den Kompetenzbereich Psychosomatische Medizin am Inselspital Bern. 2012 erfolgte seine Ernennung zum ordentlichen Professor für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin. Seit 2014 ist Prof. Dr. von Känel Chefarzt am Departement Psychosomatische Medizin der Klinik Barmelweid und Titularprofessor der Medizinischen Fakultät der Universität Bern. 2016 wurde er zum Extraordinary Professor an der Faculty of Health Sciences der North-West University in Potchefstroom, Südafrika, ernannt. 

Die Forschungstätigkeit Roland von Känels ist breit angelegt und interdisziplinär, mit einem Schwerpunkt auf der Erforschung psychosozialer und neurobiologischer Ursachen psychischer Erkrankungen als komorbide Erkrankungen somatischer Störungen wie entzündliche Darmerkrankungen, psychosomatische Komorbidität bei Herzinfarkten und anderen vaskulären Erkrankungen. 

Zusätzlich zur Wahl durch den Spitalrat ans USZ wurde Roland von Känel am 3. Juli 2017 vom Universitätsrat der Universität Zürich zum ordentlichen Professor für Konsiliar-/Liaisonpsychiatrie und Psychosomatik an der Medizinischen Fakultät ernannt. Er tritt sein neues Amt am 1. Februar 2018 an.

Zum Amtsantritt Roland von Känels wird die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UniversitätsSpitals Zürich umbenannt in Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik. Die Umbennnung erfolgt vorbehältlich der Zustimmung durch den Spitalrat des USZ.

Der Spitalrat und die Spitaldirektion danken dem bisherigen Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Prof. Dr. Ulrich Schnyder für seine wertvollen Leistungen und wünschen Prof. Dr. Roland von Känel viel Erfolg.

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Are Inflammatory Cytokines Associated with Pain during Acute Myocardial Infarction

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Original Paper

Are Inflammatory Cytokines Associated with Pain during Acute Myocardial Infarction

Imholz L.a · Meister-Langraf R.E.a,e,f · Princip M.a,c,e · Fux M.d · Schnyder U.g · Barth J.h · Znoj H.b ·Schmid J.-P.i · von Känel R.a,e,j

Keywords: Acute myocardial infarctionCardiovascular diseasePainCytokinesInflammationPosttraumatic stressPsychological stress

Neuroimmunomodulation
https://doi.org/10.1159/000481455


Abstract

Objective: Pain and inflammation during acute myocardial infarction (AMI) have been associated with the development of posttraumatic stress disorder and may also impact negatively on somatic outcome. We investigated the relationship between pain during AMI and levels of circulating proinflammatory (tumor necrosis factor [TNF]-α, interleukin [IL]-6) and anti-inflammatory (IL-33 and tissue growth factor [TGF]-β1) cytokines. Methods: Data were collected as part of the Myocardial Infarction - Stress Prevention Intervention (MI-SPRINT) study. We included 140 patients (mean age 59.6 years, 82.1% male) with high acute psychological distress within 48 h after MI. Fasting blood samples were drawn thereafter to measure cytokine levels. Sociodemographic factors, psychological and medical data, as well as cardiometabolic markers were assessed with questionnaires and patient interviews. Results: Linear regression models showed a significant positive correlation of pain with TGF-β1 (b = 770.91, p = 0.031) and a significant inverse correlation of pain with IL-33 (b = -0.11, p = 0.015) after controlling for age, gender, body mass index, lifetime depression, acute stress disorder symptoms, and the prognostic Global Registry of Acute Coronary Events (GRACE) score. Pain was not associated with IL-6 but with the GRACE score (b = 0.01, p = 0.003). Pain showed no significant association with TNF-α. Conclusion: Pain during MI was associated with anti- but not proinflammatory cytokines. As IL-33 has been shown to be cardioprotective, lower IL-33 levels with more intense pain may suggest a pathway through which increased pain during MI may have an impact on the medical prognosis.

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TEDx Talk: Being Brilliant Every Day by Dr. Alan Watkins (Part2)

Alan is the founder and CEO of Complete Coherence Ltd. He is recognised as an international expert on leadership and human performance. He has researched and published widely on both subjects for over 18 years. He is currently an Honorary Senior Lecturer in Neuroscience and Psychological Medicine at Imperial College, London as well as an Affiliate Professor of Leadership at the European School of Management, London. He originally qualified as a physician, has a first class degree in psychology and a PhD in immunology.

Website: http://www.complete-coherence.com

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TEDx Talk: Being Brilliant Every Day by Dr. Alan Watkins (Part 1)

Alan is the founder and CEO of Complete Coherence Ltd. He is recognised as an international expert on leadership and human performance. He has researched and published widely on both subjects for over 18 years. He is currently an Honorary Senior Lecturer in Neuroscience and Psychological Medicine at Imperial College, London as well as an Affiliate Professor of Leadership at the European School of Management, London. He originally qualified as a physician, has a first class degree in psychology and a PhD in immunology.

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Burnout und Resilienz bei Ärztinnen und Ärzten (Roland von Känel)

Resilienzfaktoren schützen vor Burnout im ArztberufBurnout und Resilienz bei ­Ärztinnen und Ärzten


Roland von Känel

DOI: 10.4414/phc-d.2017.01371
Veröffentlichung: 08.02.2017
Prim Hosp Care (de). 2017;16(03):0

Burnout infolge von chronischem Stress am Arbeitsplatz ist gesellschalich ein zunehmend anerkanntes Phänomen, das auch in den klinischen Alltag der allgemeinmedizinischen Grundversorgung Eingang gefunden hat und von dem Ärztin- nen und Ärzte unmittelbar selbst betroffen sind. Resilienz schützt vor Burnout und kann aktiv gefördert werden.

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VSAO-Burnout bei Schweizer Ärztinnen und Ärzten

Homepage www2.vsao.ch mit Hinweis auf Burnout-Studie bei Schweizer Ärztinnen und Ärzte

Homepage www2.vsao.ch mit Hinweis auf Burnout-Studie bei Schweizer Ärztinnen und Ärzte

Der Berufsverband VSAO vertritt als eigenständiger Verein die beruflichen, standespolitischen und wirtschaftlichen Interessen der angestellten Ärztinnen und Ärzte, insbesondere der Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte, in der Schweiz. In enger Zusammenarbeit mit der swimsa unterstützt der VSAO auch die Anliegen der Medizinstudierenden. Letztere können von einer kostenlosen Mitgliedschaft beim Verband und damit von allen Dienstleistungen profitieren. Die Gliederung in den Zentralverband und 16 selbstständige, regionale Sektionen fördert die Nähe zum Mitglied und zielt auf die unmittelbare Wahrung von dessen Interessen vor Ort.


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Pionier der Stressforschung: Hans Selye (Video)

Stress is the salt of life
— Hans Selye

Der gebürtige Wiener Hans Selye legte mit seinen Theorien den Grundstein für die moderne Stressforschung. Seine Erkenntnisse bestimmen die Wissenschaft bis heute.
Viele Theorien der modernen Stressforschung lassen sich auf das Wirken von Hans Selye zurückführen. Seine international bekannte Stresstheorie definiert die biologischen Grundlagen von Stress und Stressarten sowie die Mechanismen, die damit im menschlichen Körper einhergehen.
Selye (1907–1982) erforschte diese Grundlagen bereits in den 1930er-Jahren. Dabei entwickelte er das wegweisende Konzept des Allgemeinen Anpassungssyndroms, das heute auch als Selye-Syndrom bekannt ist. Dieses bezeichnet verschiedene Reaktionsmuster des menschlichen Körpers auf andauernde Stressreize.

 

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Partnerschaft mit der Seeklinik Brunnen

Burnout Protector und die Seeklinik Brunnen gehen eine Partnerschaft ein, die die Publizierung  des Burnout Risiko Test (BRIX) auf der Homepage der Seeklinik Brunnen enthält und den wissenschaftlichen Gedankenaustausch vorsieht.

 

Die Seeklinik Brunnen, am Vierwaldstätter See: Zeit für eine Auszeit

Als Klinik für integrative Medizin fokussieren wir uns auf die ganzheitliche Behandlung von psychischen Störungen wie Burnout und Depression, Schlafstörungen, Lebens- und Orientierungskrisen sowie funktionellen Organbeschwerden. Die Seeklinik Brunnen ist als Spezialklinik für Komplementärmedizin auf der Spitalliste für Psychiatrie des Kantons Schwyz geführt. Unser integriertes Facharztzentrum bietet zudem in den Bereichen Allgemeine Innere Medizin, Orale Medizin, Orthopädie sowie Urologie und Andrologie das Beste aus der Schul- und Komplementärmedizin aus einer Hand und stellt so die ambulante Grundversorgung sicher.

Link: https://www.seeklinik-brunnen.ch

 

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